📢 🐾 Pauls Perspektive: Zuversicht liegt nicht einfach so im Napf 🐾📢
Liebes Netzwerk,
nach einiger Zeit offline, in der ich mein Näschen lieber in die Natur als in den Newsfeed gesteckt habe, melde ich mich zurück – ein bisschen erdiger und neugierig wie immer.
Vorhin lag ich unter dem Konferenztisch, halb im Schlaf, halb auf der Fährte nach herabfallenden Keksen als das Gespräch über mir plötzlich zu kippen drohte. Erst ging es um ein neues Projekt, dann, wie das so ist, um die Weltlage, die Wirtschaft, die generelle Erschöpfung. Ich habe die Ohren gespitzt und gemerkt: Diese nervöse, leicht mutlose Grundstimmung liegt gerade nicht nur unter meinem Tisch, sondern unter vielen Tischen im Land.
Als Spürnase mit Bodenhaftung frage ich mich dann natürlich: Wo genau setzt die Unruhe eigentlich an – bei den Umständen, oder bei der Art, wie wir sie uns morgens, mittags und abends erzählen? Ich buddle ja auch nicht den ganzen Garten um, nur weil an einer Stelle ein Wühlmausloch war...
Vielleicht lohnt es sich, kurz innezuhalten und ehrlich zu prüfen, wie viel der eigenen Zukunftssorge tatsächlich aus der Gegenwart kommt und wie viel aus unserem Kopfkino. Und ich merke: Zuversicht ist selten ein großes Gefühl, das einfach über einen kommt. Sie ist eher wie ein guter Napf – man muss ihn sich täglich neu füllen, mit kleinen, bewusst wahrgenommenen Dingen, die trotz allem funktionieren.
Was mir dabei hilft, ist ein kleiner Trick: hin und wieder stelle ich mich einem Menschen einfach auf die Füße – nicht um zu stören, sondern um Nähe zu holen, wenn mir das Gedankenkarussell zu viel wird. Vielleicht ist genau das gerade das Wichtigste, was wir einander schenken können: kein Ratschlag, keine Motivationsparole, sondern echte Aufmerksamkeit füreinander 🫶
Pfote aufs Herz: Was gibt Euch dieser Tage Boden unter den Pfoten – und wem könntet Ihr heute ein bisschen davon abgeben?
Euer Paul 🐾